Musik-Machen

 

Die Vorgabe von Befindlichkeiten, die das Eigentliche an der Musik [die Sache] schlicht nicht beachten, begrenzt den Schueler in seinen Moeglichkeiten. Die Behandlung unendlich vieler Symptome bedarf ebenso vieler <Techniken> . Deren Vermittlung erfolgt subdirektional. Lehrer und Schueler sind Konkurrenten.

Die Vorgabe der physikalischen Grundlagen erlaubt die Anpassung an un-endlich viele Situationen. Der Schueler kann die Aussengrenzen seines individuellen Vermoegens erkunden. Die Vermittlung einer grundlegenden Strategie erfolgt direktional. Lehrer und Schueler sind Kooperanten.

Zentrales Element der Tonproduktion ist die Rückkopplung [Feedback]. In jedem System, in dem eine Transformation erfolgt, haben wir einen Input und einen Output. Zwischen Input und Output liegt eine Zeitspanne.

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Positive RueckKopplungen fuehren zu einer unendlichen Expansion [KettenReaktion] oder zu einem voelligen Stillstand aller Aktivitaeten oder zu einer Blockade [ZusammenBruch] .

Beruht die Steuerung auf negativen Feedbacks, wird das System stabilisiert. Sie fuehren zu einem Verhalten, das das System an einer ZielGroesse [Soll-Wert] hin orientiert. Das System oszilliert um diesen Gleichgewichtszustand, den es allerdings nie  erreicht.

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Einspielen | Vokalisation | Tonalisation ist der Aufbau dieses SelbstOptimierungsProzesses. Leistung in diesem Sinn bezeichnet eine moeglichst effiziente Verwendung von Energie zur Erzeugung eines moeglichst klaren, harmonischen, obertonreichen Klangs.